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Russische Syrniki

Man muss die Welt nicht neu erfinden, man sollte nur ehrlich sein und sich nicht mit fremden Federn schmücken. Warum ich mit dieser Weisheit einleite? Weil dieses Gericht, also die Syrniki nicht unsere Idee waren. Die russischen Quarkpfannkuchen haben wir auf Instagram bei der lieben Hanna von little_cookies_berlin gefunden.

Und zwar waren wir auf der Suche nach einer Süßspeise, die sich auch als Hauptspeise eignet. Damit oute ich mich jetzt als absoluten Süßschnabel, der für Crêpes, arme Ritter oder einen Apfel-Reis-Auflauf schon mal ein saftiges Steak stehen lässt. Für meinen Herzensmann zwar unverständlich, aber vielleicht liegt das daran, dass meine Geschwister und ich als Kinder mindestens einmal pro Woche mit süßen Hauptspeisen verwöhnt wurden. Tja, und als wir da so nach einer Idee fürs Mittagessen suchten,  stießen wir auf Hannas Syrniki-Rezept, das wir einfach mal nachgemacht haben.

Und was soll ich Euch sagen: Die Pfannkuchen haben uns total geflasht, sodass wir sie Euch auch nicht vorenthalten wollen. Deshalb hier mal fix das Rezept, dass wir allerdings ein klein wenig verändert haben, da uns Hannas Teig etwas zu flüssig erschien. Was aber nicht heißt, dass unser Rezept richtiger oder falscher ist, denn wir haben keine Ahnung, wie Syrniki im Original schmecken. Deshalb verzeih bitte Hanna, dass wir Dein Rezept verändert haben.

Unbedingt probieren!

Zutaten für 12 Syrniki:
500 g Quark
40 g Zucker
200 g Mehl
3 Eigelb
2 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
4 EL Rapsöl

Die ruck, zuck-Zubereitung

Den Quark in ein sauberes Tuch geben und die Flüssigkeit herausdrücken. Dann alle Zutaten vermischen, bis man einen relativ festen Teig bekommt, den man mit den Händen formen kann. Wenn der Teig noch zu flüssig ist, einfach noch etwas Mehl einkneten.
Nun aus dem Teig 12 gleichgroße Kugeln formen, flachdrücken und in eine mit jeweils 1 EL Rapsöl erhitzte Pfanne anbraten, dann ca.
10 Minuten bei geringerer Hitze fertig braten. 

Ob warm oder kalt – die Quark-Pfannkuchen schmecken himmlisch mit einem Obstsalat, einer Vanillesoße oder wie es Hanna vorschlägt mit Schmand, Ahornsirup oder Marmelade. Probiert aus, was Euch am besten schmeckt – und dann guten Appetit!

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